Leichter sehen lernen


Vieles, was im Leben wichtig wird, lernt ein Kind bereits vor der Schule durch seine natürliche Entwicklung. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für leichtes Lernen ist eine gute visuelle Verarbeitung. Die Arbeit in der Schule, besonders natürlich das Lesen und Schreiben, erfordern

  • eine gute Zusammenarbeit beider Augen für das Sehen im visuellen Mittelfeld,
  • die Fähigkeit, etwas Fokussiertes scharf wahrzunehmen und trotzdem auch das Umgebende, z. B. in einem Text die Schrift davor und danach zu sehen und gleichzeitig zu verarbeiten,
  • geschmeidige Blicksprünge (Sakkaden) entlang der Schrift auszuführen,
  • Rechts und Links sicher zu unterscheiden,
  • mühelos zwischen Nah- und Fernsicht z. B. Heft und Tafel zu wechseln.

Die Entwicklung dieser Fähigkeiten erfordert eine ungestörte motorische Entwicklung und viel aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt. Meilensteine dafür sind die Geburt, die Integration frühkindlicher Reflexe, das Krabbeln und eine Kindheit in emotionaler Sicherheit mit viel Bewegungserfahrung. Innerhalb dieser komplexen Entwicklung kann es aus verschiedensten Gründen zu kleineren oder größeren in ihrer Auswirkung gravierenden Störungen kommen.

Im Rahmen der Lernberatung durch begleitende Kinesiologie hat der Blick auf die visuelle Verarbeitung eine wesentliche Bedeutung. Mit Hilfe von Beobachtungen und dem kinesiologischen Muskeltest werden die zugrunde liegenden visuellen Stressfaktoren individuell ermittelt und durch verschiedenste kinesiologische Verfahren ausgeglichen, die von Bewegungsübungen bis zu Akkupressurtechniken reichen.

Das Lernen wird leichter.

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